5. Tag: Tane Mahuta und Wairere Boulders

Für die nächsten beiden Tage haben wir machten wir einen Ausflug mit einer Übernachtung in Kerikeri. Wir hatten uns einiges vorgenommen. Von unserer Liste haben wir einige Dinge streichen müssen, da es sonst zu stressig geworden wäre alles anzufahren. So fuhren wir an dem ersten Tag zum Waipoua Forest im Nordwesten. Diesen haben wir nach einer zweistündigen Fahrt (120 km) erreicht. Dort gibt es den größten noch erhaltenen Kauri-Baum, dem Tane Mahuta, „Lord of the Forsts“, der Herr der Wälder. Man schätzt das Alter des Baumes zwischen 1200 und 2500 Jahre! Er ist 51,2 m hoch und sein Stamm hat einen Durchmesser von fast 4,4 m. Es ist ein überwältigendes Gefühl, wenn man vor diesem Baum steht. Wir verbrachten einige Zeit in dem Regenwald und bewunderten den riesigen Baum. In der Nähe gibt es weitere Kauri-Bäume, die sehenswert sind. Die Four Sisters sind vier extrem nah beieinander stehende Kauri-Bäume, die nach ca. 5 Minuten zu erreichen sind. Wir sind noch 15 Minuten weiter gewandert, um einen weiteren Riesen, den Te Matua Ngahere, „Father of the Forest“ zu bewundern. Er ist zwar nicht so hoch wie der Tane Mahuta, aber sein Stamm hat einen Durchmesser von bis zu 5,20 m und ist damit der dickste Kauri Baum Neuseelands. Dieser Regenwald ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn die Fahrt ziemlich lang ist.

Tane Mahuta – größte Kauri Baum der Welt

Nach weiteren 70 km Richtung Norden erreichten wir am Nachmittag die Wairere Boulders, ein mit viel Liebe privat von einem schweizer Ehepaar (Rita und Felix Schaad) geschaffenen Walkway mit einmaligen Basaltformationen. Am Eingang haben wir ein nettes Gespräch mit dem Besitzer gehalten, der uns noch ein paar Informationen mit auf den Weg gab. Man läuft über Pfade, Stege und Brücken am Flusslauf entlang durch einen wunderschönen exotischen Wald und fühlt sich wie in einer Märchenwelt.

Wairere Boulders – einmalige Basaltformationen im Märchenwald

Wir fuhren bei Sonnenuntergang zu unserer auf airbnb gebuchten Unterkunft in Kerikeri (1 Stunde, 48 km). Insgesamt saßen wir an dem Tag fast 5 Stunden im Wagen.

In Kerikeri angekommen wurden wir von unserem Gastgeber herzlich willkommen und saßen mit ihm und noch weiteren Gästen auf seiner Terasse mit einem Drink. Wir wären hier gerne länger geblieben, aber wir hatten uns ja für den nächsten Tag wieder einiges vorgenommen.

 

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